ÜBER UNS

Wir sind  Lena und Kaddie  und zwei richtige Opfer. Opfer der Corona-Krise: ursprünglich in der Hochzeitsbranche (PAINTitWHITE) tätig sahen wir uns seit Beginn der Pandemie großen Herausforderungen ausgesetzt: Veranstaltungen konnten nicht mehr wie gewohnt stattfinden und wir waren buchstäblich arbeitslos. Für uns lag relativ schnell auf der Hand, dass wir uns an den eigenen Haaren aus der Sch**ße ziehen mussten. 

Schon vor der Pandemie hatten wir darüber gesprochen, als zweites Standbein ein Modelabel zu gründen. Viel mehr als eine vage Idee war das lange nicht, doch nun konnten wir uns, weil unsere eigentlichen Geschäfte brachlagen, von einem auf den anderen Tag in die Arbeit stürzen. Das war unsere Rettung, eine Art Therapie: das gab uns die Kontrolle zurück, das Gefühl, ausgeliefert zu sein, war plötzlich weg.

Lena von FRÄNCY
LENA
Kathrin von FRÄNCY
KADDIE

WAS MACHT FRÄNCY NUN Besonders?

 Mach mal langsam. 

Wir sind Anhänger der Slow Fashion Bewegung. Dabei stehen für uns die Reduzierung von Verschwendung und Überschuss sowie faire, menschenwürdige Produktionsbedingung im Vordergrund.

 

Wusstet ihr, dass überschüssig produzierte Ware in der Modebranche meist verbrannt wird - sei sie noch so hochwertig? Wenn ihr jetzt denkt „Whaaaaaat? Skandal!“ geht es euch wie uns. 

Daher verwenden wir für unser FRÄNCY Blousons Stoffe von italienischen und japanischen Webern, die jene u. a. für große Haute Couture Labels überschüssig produziert haben und retten sie damit vor dem sicheren Tod durch Verbrennen - Luxus-Upcycling par excellence!

Dies bedeutet gleichzeitig, dass unsere Blousons streng limitiert sind und -einmal ausverkauft- nicht nachproduziert werden können. Sie sind damit buchstäblich einzigartig.

 

Die meist niedrigen Preise großer Fast Fashion Labels gehen für gewöhnlich mit schlechter Qualität einher. Dies führt zur kürzeren Nutzungsdauer der Kleidungsstücke und fördert die Wegwerfmentaliät. Und darunter leidet am Ende nicht nur die Umwelt: Dumpinglöhne und schlechte Produktions- und Arbeitsbedingungen sind in der Fast Fashion Branche an der Tagesordnung. 

Da wollen wir nicht mitmachen. Deswegen arbeiten wir mit dem zauberhaften Sozialunternehmen "Stitch by Stitch" zusammen, das geflüchtete Schneiderinnen zu deutschen Arbeitsbedingungen beschäftigt, eine Ausbildung zur Maßschneiderin ermöglicht und dabei fair bezahlt. Nicht vorhandene Deutschkenntnisse (oft ein k.o-Kriterium bei der Integration Geflüchteter in den deutschen Arbeitsmarkt) sind dabei kein Hindernis sondern werden durch selbst organisierte Sprachkurse ganz unbürokratisch überwunden - ganz schön clever, oder?

 

Okay, wir geben zu, auch wir haben nicht nur Slow Fashion im Schrank hängen. Wir wollen auch nicht mit erhobenem Finger Selters predigen und Prosecco trinken. Wir sind Realisten und uns ist bewusst, dass ein 100 % nachhaltiger Lifestyle nicht von heute auf morgen etabliert werden kann - muss auch gar nicht. Wir möchten vielmehr Impulse setzen und zum Nachdenken anregen. Denn wir sind fest davon überzeugt, dass jeder seinen Beitrag zu mehr Respekt und Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt leisten kann - sei er noch zu klein. Und wenn jeder ein bisschen macht, ist das schon ziemlich viel.  

 IN STOLZER  ZUSAMMENARBEIT  MIT: 

Logo Stitch by Stitch